TSV 1891 Rinklingen

10. April 2018, gepostet in SpielberichtTSV Rinklingen weiter glücklos

(Rinkllingen AG) Gute Erinnerungen beim TSV, wenn man an den SV Oberderdingen denkt, denn in der Vorrunde feierte die Saalbachelf den ersten Saisonsieg gegen das Team um Spielertrainer René Lahr. Auch diesmal wollte man nicht kampflos das Feld verlassen, benötigt man doch jeden Punkt. Die Gastgeber hatten in der ersten Viertelstunde mehr vom Spiel, ohne dabei das Tor von TSV Keeper Andreas Feimuth ernsthaft zu gefährden. Lediglich mit Schüssen aus der zweiten Reihe näherte sich der SV dem TSV Tor. In einer eher zerfahren Partie kam Rinklingen mitte der ersten Hälfte besser ins Spiel und somit auch zu Tormöglichkeiten. Nach schöner Ablage von Benny Ernstberger auf Dominik Rebmann, verfehlte dieser nur knapp. Und nach einem Eckball köpfte TSV Abwehrchef Marco Steinhilper über das Tor. Die erste nennenswerte Torchance der Gastgeber hatte Tobias Riede nach einem schönen Doppelpass, doch sein Schuss war zu schwach. Viele Fouls sorgten für Freistöße bei denen es dann auf beiden Seiten gefährlich wurde. Zunächst scheiterte Rinklingens Ernstberger an SV Torwart Terzopoulos und kurz darauf Lahr an Feimuth, doch dieser konnte das Leder nicht festhalten und Kim Weigel staubte zur 1:0 Führung ab. Die größte Möglichkeit zum Ausgleich vor dem Wechsel hatte erneut der aufgerückte Marco Steinhilper, doch sein Kopfball ging am Tor vorbei.
Gleich nach Wiederanpfiff eine Schrecksekunde für den TSV. Kim Weigel scheiterte jedoch aus spitzem Winkel an Andreas Feimuth. Rinklingen kam nun immer besser ins Spiel und hätte durch Eray Toprakazzar auch den Ausgleich erzielen können, doch alleine vor dem Torwart war sein Schussversuch deutlich zu schwach. Besser machte er es kurze Zeit später. Auch wenn er drei Versuche benötigte, um den Ball über die Linie zu bugsieren, war das 1:1 zu diesem Zeitpunkt mehr als verdient. Oberderdingen hatte ebenfalls noch die große Chance erneut in Führung zu gehen, doch ein Kopfball aus stark abseitsverdächtiger Position landete in den Armen von Feimuth. Zwei Szenen sorgten noch für Aufregung. Zunächst „donnerte“ Benjamin Ernstberger einen Freistoß auf das SV Tor und fand in Terzopoulos seinen Meister und als sich eigentlich alle mit der Punkteteilung zufrieden gaben, erzielte drei Minuten vor dem Ende, nach schönem Pass in die Tiefe, Daniel Misir den 2:1 Siegestreffer.

verfasst von Andreas Gruber